Tipps für den Umzug in die Schweiz - Umzug München

Tipps für den Umzug in die Schweiz

Wie wird hängende Kleidung für den Umzug verpackt?
21. November 2019

Ein Umzug ins EU-Ausland ist längst kein kompliziertes Unterfangen mehr. In die Schweiz jedoch

 gibt es noch immer einige Hürden. Die erste Planung beginnt bei der Abmeldung in Deutschland und die Wahl eines geeigneten Umzugsunternehmen.

Wir haben als Umzugsfirma bereits eine Menge Erfahrung für Umzüge aus Deutschland in die Schweiz. Für das Land gibt es eigene Regeln und Gesetzte, die bei der Einreise unbedingt beachtet werden sollten.

Langfristiger Aufenthalt in der Schweiz

Für einen Umzug in die Schweiz wird eine Aufenthaltsbewilligung vorausgesetzt. Diese ist generell notwendig, wenn sich im Ausland länger als drei Monate aufgehalten wird. Die Bewilligung wird erreicht durch den Ausweis und einer Antragstellung.

Als deutscher Staatsbürger ist die Genehmigung in der Regel kein Problem. Das richtet sich aber auch danach, ob es noch gültiger Arbeitsvertrag vorgezeigt werden kann oder ein Nachweis zur Selbstständigkeit, Studium oder Rente.

Sofern keine finanziellen Mittel als Rücklage vorhanden sind, kein Arbeitsvertrag vorliegt und sogar eine Vorstrafe, dann könnte es schwieriger werden. 

Für einen langfristigen Aufenthalt wird die Aufenthaltsbewilligung B erforderlich. Diese gibt es für eine fünfjährige Befristung und kann folglich verlängert werden, sofern die Voraussetzungen stimmen. Die Voraussetzungen sind hierfür klar: Ein Arbeitsvertrag, welcher zumindest eine Befristung von einem Jahr oder unbefristet ist oder reichlich Kapital für den Lebensunterhalt.

Ummeldung des Autos

Sofern das Auto aus Deutschland in die Schweiz mitgenommen werden soll, muss es in Deutschland abgemeldet werden. Diese Ummeldung kann auch mit einem kleinen Trick geschehen, weshalb dieser Vorgang ungemein beschleunigt werden kann.

Sofern einem das Auto seit mindestens sechs Monaten gehört und dies entsprechend vorgewiesen werden kann, dann kann das Auto auch als Umzugsgut deklariert werden. Hierbei entsprechend den Kauf- oder Leasing-Vertrag oder die Zulassungsbescheinigung mitnehmen.

Der Vorteil liegt darin, dass weder eine Mehrwertsteuerquittung notwendig ist und auch keine Verzollung. Für die Anmeldung ist aber die Bestätigung vom Zoll notwendig, die erhalten Sie bei der Anmeldung bei Einfuhr.

Sofern es sich um einen Neuwagen handelt (oder weniger als sechs Monate im Besitz), dann sollte die Ummeldung innerhalb eines Monats geschehen. Die Anmeldung des Autos und des Führerscheins muss dabei gleichzeitig geschehen.

Ein deutscher Führerschein ist in der Schweiz nur zwölf Monate gültig, danach wird dieser in einen Schweizer Führerschein umgetauscht. Die Gebühr beträgt mindestens 90 CHF. Bei einer MFK (gleichzusetzen mit dem TÜV) sollte das Fahrzeug sauber sein und im guten Zustand.

Einfuhr von Hausrat

Der gesamte Hausrat lässt sich mitsamt Auto, Haustiere und Pflanzen zollfrei ins Land bringen. Jedoch gibt es auch hier wieder die Bedingung, dass die Gegenstände mindestens sechs Monate im Besitz sind. Zugleich muss die Absicht bestehen, dass die Dinge weiterverwendet werden sollen.

Dem Zoll sollte das Formular 18.44  (Übersiedlungsgut) vorgelegt werden. Als Nachweis für die Aufenthaltsgenehmigung ist ein Miet- oder Arbeitsvertrag ausreichend. Außerdem wird eine Inventarliste vom Zoll verlangt. Hierin den kompletten Hausrat angeben.

Ummeldung nach dem Umzug

Eine Ummeldung sollte zügig geschehen. Die Frist beträgt zum aktuellen Zeitpunkt 14 Tage. Je nach Gemeinde liegen die Kosten dafür bei 20 bis 40 CHF. Hierbei sollte der Personalausweis, Arbeits- und Mietvertrag, Krankenversicherungskarte und im Idealfall ein Passbild mitgebracht werden. 

Wohnen in der Schweiz

Die Wohnungssuche ist in der Schweiz nicht so einfach. Die Schweiz ist sehr beliebt bei Auswanderern und der begrenzte Wohnraum ist außerdem noch ziemlich teuer. Als Übergangslösung gibt es hierbei WG-Zimmer.

Vermieter benötigen von Ihnen übrigens einen gültigen Ausweis, die Betreibungsauskunft (ähnlich SCHUFA), Kontaktdaten des letzten Vermieters und einen Arbeitsvertrag. Einen Unterschied gibt es aber im Vergleich zu Deutschland. In der Schweiz sind vor allem Bewerbungsschreiben mit Foto sehr beliebt. Dabei sollten die eignen Vorzüge erkennbar sein und dem Vermieter vermittelt werden, wofür die Wohnung benötigt wird und warum Sie der geeignete Mieter sind.

Fazit: Ihr Umzug in die Schweiz

Wir sind Ihr Ansprechpartner für den Umzug aus Deutschland in die Schweiz. Ein kostenloses und unverbindliches Angebot erhalten Sie bei uns.

ANGEBOT EINHOLEN